Berlinfahrt der Klasse M9 vom 05.10. - 09.10.15


Auf geht´s! Eine spannende Woche in Berlin.
 
Am Montagmorgen um 11 Uhr fuhren wir mit einer netten anderen Klasse aus Ulm nach Berlin. Die Fahrt dauerte sehr lange, wir kamen ca. um 17 Uhr am Plus Hostel an. Wir bildeten Gruppen, teilten die Zimmer ein und packten unsere Sachen aus. Danach schauten wir uns das Hostel kurz an. Der Eingangsbereich war groß und bunt, genau  wie die Rezeption. Dann gingen wir zur U-Bahn. Vor der U-Bahn stand eine Sängerin  namens„Phia“.Wir hörten ihr eine Weile zu und fuhren dann zum Sony-Center. Dort gingen wir in kleinen Gruppen bummeln und essen. Danach haben wir den Abend ausklingen lassen und sind durch das schöne Berlin gelaufen. Alles war beleuchtet. Besonders schön sah das Brandenburger Tor aus. Dort sind wir auch mit einem Kreisfahrrad in einer kleinen Gruppe um den Platz  gefahren. Danach schlenderten wir zum Kanzleramt. Das Wasser der Spree glitzerte wunderschön. Dann ging der Abend seinem Ende zu und alle  gingen schlafen.
 
Dienstagmorgen starteten wir mit einem leckeren gemeinsamen Frühstück. Das Frühstück war reichlich: warme Brötchen, Toast, Käse, Wurst, Salami, Jogurt, Obst und viele weitere gute Sachen wurden uns angeboten. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus durch Berlin und machten eine Sightseeingtour. Man sah viele Gebäude und die buntbemalte Berliner Mauer. Unsere nächste Station war Potsdam. Frau Lang erzählte von Sanssouci, dem Schloss. Dort wohnte einst Friedrich der Zweite. Interessant war, dass er die Kartoffeln mit nach Deutschland brachte. Wir schauten sein Grab an. Er liegt dort mit seinen vielen Hunden begraben. Danach schauten wir sein Teehaus an. Um dieses herum standen Steinchinesen. Weil man aber früher  sich nur vorgestellt hatte, wie Chinesen aussehen könnten,  sahen die Chinesen sehr lustig aus. Dann suchten wir noch den Lebkuchenbaum.  Wir haben ihn gesehen, besser gesagt gerochen. Er roch herrlich!  Am Nachmittag liefen wir durch das Holländische Viertel. Später hatten wir eine Führung durch das Schloss Cecilienhof, wo einst die Potsdamer Konferenz stattgefunden hatte. Die Alliierten (Briten, Russen und Amerikaner) betraten gleichzeitig den Konferenzraum. Sie hatten alle in dem Schloss ihr eigenes Quartier. Am Abend fuhren wir mit einem Boot zu einem Geisterschiff, das mit Wind, Wasser und Licht erzeugt wurde. Um 22 Uhr gingen wir in unserem Hostel noch Pizza essen.
 
Am Mittwoch fuhren wir früh  mit der U-Bahn zum Holocaust-Mahnmal, das aus  Steinquadern errichtet ist. Sie sind unterschiedlich groß und sollen an die jüdischen Menschen erinnern, die früher während der Nazizeit umgebracht wurden. Danach liefen wir zum Reichstagsgebäude. Dort erklärte uns ein Mann den Bundestag. Er hat uns die wichtigsten Politiker genannt und erzählt, wo sie sitzen oder das die Politiker nur eine begrenzte Zeit zum Reden haben. Es gibt auch zwei Personen, die auf die Zuschauer achten, dass diese nicht einschlafen, weil das keinen Respekt gegenüber dem hohen Haus zeigt. Nachdem der Mann alles erklärt hatte, stiegen wir  auf die Kuppel. Man hatte einen wunderschönen Ausblick auf Berlin. Nun liefen wir zu einer Bonbonmanufaktur, wo wir dann live verfolgen konnten, wie Bonbons gemacht werden. Anschließend gingen wir durch die Hackeschen Höfe. Dort gab es kleine Geschäfte, wie beispielsweise die sehr beliebten Ampelgeschäfte, weil die Fußgängerampeln noch aus der DDR mit den Männchen mit Hut aufleuchten. Man konnte Stifte, T-Shirts, Würfel und vieles mehr kaufen. Am späten Nachmittag besuchten wir dann  Madame Tussaud´s. Wir hatten kleine Gruppen gebildet und liefen umher. Wir machten alle viele lustige Fotos. Am Abend fuhren wir dann zur Komödie am Kurfürstendamm. Wir schauten uns die Theatervorstellung „Die Wunderübung“ an:  Es war sehr lustig. Anschließend kehrten wir wieder zu unserem Hostel zurück. Als wir in den Zimmer waren, redeten wir noch über den Tag und legten uns schlafen.

Der Donnerstag ging super los. Wir fuhren zum Ku´damm in das KADEWE zum Shoppen. Wir schauten in die Gedächtniskirche. Die Orgel war riesengroß und die kleinen  Fenster leuchteten blau. Es war richtig schön. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Hohen-schönhausen ins Stasigefängnis. Es war sehr schockierend, wie es früher in der DDR war. Herr Santos, der uns durch das Stasigefängnis geführt hatte, war selber dort inhaftiert. Er hat alles sehr wirklich rübergebracht. Man konnte es sich richtig vorstellen. Es war sehr erschreckend. Als die Führung zu Ende war, fuhren wir zum Alexanderplatz zum Einkaufsbummel. Anschließend liefen wir noch ins Kino und schauten den lustigen Film „Fack Ju Göhte 2“. Später kehrten wir in das Hostel zurück, packten alles zusammen und legten uns schlafen.

Freitag früh beim Frühstück sah man viele müde Gesichter. Dann kam um 8:20 Uhr auch schon der Bus. Wir fuhren wieder nach Hause. Alle freuten sich. Wir machten zwischen- durch noch zwei kleine Pausen. Nun waren wir auch schon daheim. Zum Schluss bedankten wir uns bei dem Busfahrer mit dem Spruch „ Danke lieber Busfahrer, Busfahrer, Busfahrer“ und bei unseren Mitfahrern und wünschten ihnen noch einen gute Heimreise. 

Flora Gorzel, M9